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Hätten Sie es
gewusst?

Auf dieser Seite informieren wir Sie immer wieder über wichtige Neuigkeiten und Themen zur Kanalsanierung.

2021

Branchen News – 30.03.2021
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„Grabenlose Sanierung – in 1 Minute erklärt“

Wie funktioniert grabenlose Kanalsanierung eigentlich?  „Hier“ eine wunderschöne Visualisierung mittels YouTube-Video zur Erläuterung eines wesentlichen Vorteils der geschlossenen Kanalsanierung, erstellt vom RSV – Rohleitungssanierungsverband e.V.

Auch wenn sie sich vielleicht schon mal gefragt haben, warum jetzt zum „fünften Mal“ in Folge ein Fahrzeug einer ausführenden Fachfirma am selben Schachtdeckel steht (dies hat meist verfahrenstechnische Gründe).

Mit dem Kurzfilm vom RSV und wenn sie zudem an eine klassische Tiefbau Baustelle denken, werden ihnen die riesigen Vorteile der geschlossenen Kanalsanierungsmaßnahmen (auch ohne Vorkenntnisse),  bestimmt sofort bewusst werden.

Branchen News – 21.12.2020
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DWA-Umfrage zum Zustand der Kanalisation in Deutschland

18 Prozent der Leitungen sind laut der aktuellen Umfrage der DWA kurz- bis mittelfristig sanierungsbedürftig. Es wird rund ein Prozent jährlich saniert. Die Situation im unterirdischen Kanalnetz bleibt also kritisch.

Der aktuelle Zustand der Kanalnetze:

Über ein Viertel des deutschen Kanalnetzes befindet sich in einem guten Zustand, so in der Pressemitteilung festgeschrieben. Was ist mit dem Rest? Bei knapp einem Fünftel ist kurz- oder mittelfristiger Sanierungsbedarf erforderlich. Der Zustand des Kanalnetztes wurde in den letzten sieben Jahren dementsprechend nur um rund ein Prozent verbessert.

Die tatsächliche Sanierung betrug nach Hochrechnung der DWA rund 6.000 km Abwasserkanal; in etwa die Strecke Bonn – New York. Vorwiegend wurden Reparaturverfahren „51 Prozent“ angewandt. Renovierungen werden mit „25 Prozent“ und Erneuerungen mit „24 Prozent“ angegeben.

Die Daten zeigen klar und deutlich, dass es in der Branche noch einiges zu tun gibt um nicht zuletzt die Substanz für die kommenden Generationen zu erhalten!

Was kostet Kanalsanierung?

Bei den aktuellen Kosten für die jeweiligen Verfahren stellt die DWA einen interessanten Vergleich auf:

  • Reparatur: Durchschnittlich 82 € pro Kanalmeter
  • Renovierung: Durchschnittlich 438 € pro Kanalmeter
  • Erneuerung: Durchschnittlich 1.600 € pro Kanalmeter Aufgrund der bei der Erneuerung häufig schwierigen Rahmenbedingungen übersteigen hier die Kosten die eines Neubaus bei Erschließung deutlich, diese liegen im Mittel bei lediglich 718 €/m.

Für die Umfrage hat die DWA die Daten von 423 Kanalnetzbetreibern in Deutschland ausgewertet, die knapp 30 Mio. Einwohner repräsentieren. Auf dieser repräsentativen Datenbasis konnte eine Hochrechnung für ganz Deutschland durchgeführt werden.

Die gesamte Mitteilung der „Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abfall und Abfall e.V. (DWA) finden Sie „hier“.

Branchen News – 22.12.2020
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Kuriose Debatte um DIN-Schachtdeckel bei „Cyberpunk 2077“

Gamer diskutieren derzeit über deutsche DIN-Schachtdeckel in einem weltbekannten Computerspiel. Uns freuts!

In einem amerikanischen Spiel „Cyberpunk 2077“ kommen tatsächlich Schachtabdeckungen nach deutscher Bauart zum Einsatz.

Endlich mehr Aufmerksamkeit für unsere Branche!

Der Meinung ist auch der RSV – Rohrleitungssanierungsverband e.V.  „Lesen Sie selbst“

Schau auf die Rohre

Den „Schatz“ in Bayerns Untergrund erhalten

Jedes Mal, wenn in Bayern ein Wasserhahn aufgedreht, eine Waschmaschine angestellt oder eine Klospülung betätigt wird, kommen das Trinkwasser- und das Abwassersystem ins Spiel. Damit diese täglichen Handlungen reibungslos funktionieren, liegt ein 215.000 km langes Leitungsnetz – das entspricht fünf Mal der Strecke um unsere Erde – in Bayerns Untergrund verborgen. Dieses Netz muss laufend gewartet, geprüft und bei Bedarf saniert werden. Die Initiative „Schau auf die Rohre“ zeigt wie’s geht und bringt auf www.schaudrauf.bayern.de Beispiele aus der Praxis .

Wie eine Straße oder eine Hausfassade haben auch unsere Rohrleitungen ein „Ablaufdatum“: ihre Lebensdauer liegt in der Regel zwischen 50 und 80 Jahren. Zehn bis 15 Prozent des Leitungsnetzes müssen Untersuchungen zufolge in den kommenden Jahren saniert werden. Geschieht dies nicht rechtzeitig, drohen vermehrte Schäden und Betriebsstörungen sowie mögliche Verunreinigungen von Boden und Grundwasser. Das kann hohe Kosten verursachen. Bei schadhaften Leitungen steigt zudem das Risiko, dass Keime ins Trinkwasser gelangen. Der Erhalt der Leitungsnetze ist unsere gemeinsame Verantwortung – sowohl für die Netzbetreiber als auch für die Bürgerinnen und Bürger

Video: „Trinkwasser- und Abwassernetzte erhalten“

Sauberes Trinkwass­er aus der Leitung und ein funk­tion­ieren­des Abwasser­sys­tem ist in Bay­ern eine Selb­stver­ständlichkeit. Was genau dahin­ter steckt, wird in diesem all­ge­meinen Video zur Kam­pagne dargestellt. Dieses gibt einen Überblick zum The­ma mit all­ge­meinen Dat­en, Fak­ten und Infor­ma­tio­nen zur Instand­hal­tung von Trinkwass­er- und Abwassernetzen.

Video zur Instandhaltung der Abwasserleitungen

Ver­bor­gen in Bay­erns Unter­grund liegt jenes Sys­tem, welch­es die Ableitung unser­er Abwäss­er aus Toi­lette, Dusche oder Waschmas­chine sich­er­stellt. Dieses muss laufend gewartet und saniert wer­den. Im Video zur Instand­hal­tung von Abwasser­leitun­gen wer­den all­ge­meine Infor­ma­tio­nen zum Sys­tem sowie Prü­fungsmeth­o­d­en und Sanierungsmöglichkeit­en im Abwasser­bere­ich präsentiert.

Video zu Grundstücksentwässerungsanlagen

Die Abwasser­leitun­gen auf pri­vat­en Grund­stück­en in Bay­ern sind etwa 2 bis 3 mal so lang wie das öffentliche Netz. Ist die pri­vate Entwässerungsan­lage auf dem Grund­stück von Hau­seigen­tümerin­nen oder Hau­seigen­tümern beschädigt, kann das auch schw­er­wiegende Fol­gen für das gesamte Kanal­netz haben. Im Video zu den Grund­stück­sen­twässerungsan­la­gen wer­den diese Fol­gen sowie Ursachen von schad­haften Rohren, Prü­fungsmeth­o­d­en und Sanierungsmöglichkeit­en im Abwasser­bere­ich sowie der Ver­ant­wor­tungs­bere­ich der bay­erischen Bevölkerung erklärt.

Beim Kanal wird die pri­vate Zuständigkeit in der örtlichen Entwässerungssatzung fest­gelegt. Sie kann vom Haus bis zum Schacht auf dem Grund­stück, bis zur Grund­stücks­gren­ze oder bis zum Anschluss an den Sam­melka­nal unter­schiedlich weit gehen. Das Rohr­netz auf Pri­vat­grund­stück­en muss vom Eigen­tümer regelmäßig gewartet, inspiziert und saniert wer­den, um eine ein­wand­freie Funk­tions­fähigkeit des gesamten Kanal­sys­tems zu gewährleisten.

Die Informationskampagne „Schau auf die Rohre“ für den Erhalt der Trinkwasser- und Abwassernetze wurde vom Freistaat Bayern gemeinsam mit dem Bayerischen Gemeindetag, dem Bayerischen Städtetag und den Fachverbänden der Wasserwirtschaft ins Leben gerufen. Mit Broschüren, Videos und Veranstaltungen für die Bevölkerung werden die wichtigen Aufgaben und Informationen rund um den Erhalt des bayerischen Leitungsnetzes vor Augen geführt.

An dieser Stelle möchte ich mich bei Allen Verantwortlichen von der Kampagne „Schau auf die Rohre“ für die Kooperation und Bereitstellung der Videos und sonstiger Materialien recht herzlich bedanken!

Unsere Herzensangelegenheit:

Die Aktion Mensch

Das WIR gewinnt

„Die Aktion Mensch setzt sich für Inklusion ein. Was bedeutet das? Menschen mit und ohne Behinderung sollen ganz selbstverständlich zusammenleben: in der Schule, bei der Arbeit und in der Freizeit. Sie sollen selbst entscheiden, wie sie leben wollen. Und sie sollen die Möglichkeit haben, ihre Fähigkeiten zu zeigen. Damit alle Menschen überall dabei sein können, müssen Barrieren verschwinden. Das heißt zum Beispiel: wo Treppen sind, müssen auch Rampen oder Aufzüge sein. Texte von Ämtern oder Informationen im Internet sollten leicht zu lesen sein.“

„Mit den Einnahmen aus ihrer Soziallotterie unterstützt die Aktion Mensch jeden Monat bis zu 1.000 soziale Projekte für Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche. Damit ist sie die größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland. Mit Aktionen und Kampagnen informiert sie die Menschen über das selbstverständliche Zusammenleben.“

Video: „Ein kleiner Einblick über die geförderten Projekte“

„Die Aktion Mensch gibt es seit mehr als 55 Jahren. Seit ihrer Gründung hat sie viel erreicht – zusammen mit ihren Partnern von der Freien Wohlfahrtspflege und dem ZDF. Die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung haben sich in den Jahren deutlich verbessert. Rund 3,9 Milliarden Euro konnte die Aktion Mensch insgesamt an soziale Projekte weitergeben.“

Aktion Mensch. Damit das WIR gewinnt.

Sonderförderprogramm für „Kanalkataster“ und „RZWas“ verlängert

Das Umweltministerium hat das Sonderförderprogramm Kanalkataster um zwei Jahre verlängert.
Verwendungsbestätigungen können nun bis zum 30.06.2022 vorgelegt werden, wenn diese bis zum 31.12.2021 einer eingehenden Sicht- oder Dichtheitsprüfung unterzogen wurden.

Weitere Informationen finden Sie „hier“.

Gerne beantworten wir auch Ihre Fragen zu diesem Thema!


Der Bayerische Landtag hat in seiner letzten Plenumswoche vor der Sommerpause am 9. Juli 2020 beschlossen, die Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben (RZWas) zu evaluieren und über das Jahr 2021 hinaus fortzuführen.

Informieren Sie sich dazu ausführlich gerne auch „hier“.

Die Bayerische Staatsregierung unterstützt Kommunen im Freistaat bereits seit dem Jahr 2016 bei der Sanierung bestehender öffentlicher Anlagen zur Wasserversorgung und Abwasserentsorgung mit einer Härtefallförderung.

Weitere Informationen finden Sie „hier“.

Gerne beantworten wir auch Ihre Fragen zu diesem Thema!

 


Covid 19
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Welche Auswirkungen hat die Corona-Krise auf unsere Arbeit? Als Fachbüro für Kanalsanierung mit speziellen Dienstleistungen stellen wir die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema zusammen und bemühen uns um eine möglichst objektive Betrachtung und die Verwendung offizieller Quellen. Wenn Sie Fragen und Hinweise haben, melden Sie sich gern per E-Mail bei uns.

Warum ist gerade jetzt die Funktionsfähigkeit von Abwasserleitungen so wichtig?

Stellungnahme der DKT GmbH & Co. KG

An die

Kommunen, Industie und Gewerbebetriebe
sowie an private Auftraggeber im Bereich der Rohrleitungssanierung

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Die Abwasserentsorgung gehört zu den Sektoren, die von der Bundesregierung als kritische Infrastruktur bezeichnet wurden. Ihre Aufrechterhaltung ist von hoher Bedeutung für die Gesundheit der Bürger und Bürgerinnen. Gemeinsam mit den Abwasserbetrieben der Kommunen sorgen wir dafür, die Funktionsfähigkeit der Netze auch in diesen kritischen Zeiten zu gewährleisten und für die Zukunft zu erhalten.

Die Verbreitung des Corona-Virus stellt uns alle aktuell vor neue Herausforderungen im Bereich der Rohrleitungssanierung. Wir sind aktuell in der Lage, unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften, unsere Arbeit weiter wie bisher zu verrichten, von der Planung bis zur Bauausführung. Dazu sind wir Unternehmer gerne bereit.

Uns ist bewusst, dass auch Sie als Auftraggeber unter erschwerten Bedingungen arbeiten. Wir möchten angesichts der aktuellen Lage auf Faktoren hinweisen, die Risiken für unsere Arbeit und auch für die wirtschaftliche Existenz darstellen können.

  • Auch wenn in der aktuellen Situation sicherlich andere Fragen in den Fokus rücken, möchten wir Sie bitten, Ausschreibungen und Vergaben nicht auszusetzen. Folgen Sie gern dem Beispiel der Netzbetreiber, die aktuell ihre Planungsarbeiten aus dem Home-Office weiter voranbringen.
  • Sollten Sie die aktuelle verkehrsarme Situation insbesondere in den Innenstädten, Verkehrsachsen oder öffentlichen Räumen nutzen wollen, stehen wir auch für kurzfristige Projekte bereit. Da aktuell für Baumaßnahmen die Vergaberichtlinien gelockert wurden, könnte auch eine freihändige Vergabe in Frage kommen.
  • Um das aktuell geltende Kontaktverbot einzuhalten, können beispielsweise Bauabnahmen getrennt voneinander stattfinden. In einer Besprechung per Telefon- oder Videokonferenz können dann die Abnahmeprotokolle besprochen werden.

(06.04.2020) Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft Abwasser und Abfall (DWA) hat in einer Pressemitteilung erneut auf drei wichtige Fakten hingewiesen:

  • Für Mitarbeiter der Abwasserentsorgung besteht bezüglich des Corona-Virus keine erhöhte Infektionsgefahr.
  • Eine sichere Abwasserentsorgung ist systemrelevant, Kanalisation und Kläranlagen zählen zur kritischen Infrastruktur.
  • Die Betriebe vor Ort sind organisatorisch, personell und technisch gut aufgestellt und verfügen über Pandemie-Notfallpläne.

Die gesamte Pressemitteilung finden Sie „hier“.

Gefahr für Abwassernetze wegen der „Klopapier-Krise“

Verstopfungen, weil aus Mangel an Toilettenpapier vermehrt Feuchttücher und Putzlappen verwendet werden, siehe diesbezüglich den Beitrag im Spiegel vom 24.03.2020.

Ein sehr guter Beitrag in dieser Sache gibt es auch vom IKT – Institut für Unterirdische Infrastruktur. Siehe „Toilettenpapier-Alternativen richtig entsorgen – Rückstau vermeiden vom 30.03.2020“.

Behindern einragende Wurzeleinwüchse und Scherbenbildungen zusätzlich die Rohrleitungen, kann dies zu einer Verstopfung, im schlimmsten Fall mit Rückstau bis in Ihr Haus / Ihre Wohnung führen.

Wir bitten Sie daher nicht nur zu Coronazeiten „normales Toilettenpapier“ zu verwenden, um Ihnen und uns allen unnötigen Ärger und Kosten zu ersparen!

Aktuelle Brancheninformationen vom Verband der Rohr- und Kanal-Technik-Unternehmen e.V. (VDRK e.V.):

Mit aktuellen Informationen – zum Beispiel zu Themen wie der „Verteilung von Schutzausrüstung“, „Arbeiten in Abwassersystemen“, oder gelockerte Beschränkungen im Arbeitszeitgesetzt“ – versorgt Sie regelmäßig der VDRK e.V. „hier“.

Wir danken Ihnen und hoffen, dass wir gemeinsam diese schwierige Zeit erfolgreich bewältigen.

Erneuter Lockdown ab dem 16. Dezember 2020:

Leider ist inzwischen eingetreten, was viele befürchtet haben: Deutschland wird sein öffentliches Leben über die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel herunterfahren.

Kurz, übersichtlich und am Ende mit wichtigen Fragen und Antworten zu Corona perfekt zusammengestellt  vom RSV – Rohrleitungssanierungsverband e.V. aus Hamburg   „Was jetzt wichtig ist“.

Bleiben Sie gesund!!!

Gerne sind wir bereit Ihre Fragen auch per „Skype“ oder „Teams“ zu beantworten. Das ist nicht nur in Zeiten von Corona eine sehr gute und persönliche Art der Kommunikation.